Persönlich

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Ich bin in Delmenhorst zu Hause und fühle mich hier sehr wohl. Geboren bin ich aber in Cleveland/Ohio in den USA. Meine Eltern waren für acht Jahre in Kanada und USA zum Arbeiten, 1961 kehrten sie nach Delmenhorst zurück. 1965 bin ich in Delmenhorst eingeschult  worden, habe den Realschulabschluss und zunächst eine Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notargehilfin gemacht.

1979 bin ich in den Polizeidienst eingetreten und war einige Zeit in Syke, dann aber wieder in Delmenhorst als Polizeibeamtin tätig, zuletzt als Sachbearbeiterin Einbruchdiebstahl. Zwölf Jahre lang war ich im Personalrat der Polizei aktiv, davon von 2000  bis 2005 als Vorsitzende. Von 2004 bis 2009 habe ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei gekümmert.

Mein Beruf als Polizeibeamtin legte es nahe, im Deutschen Bundestag im Innenausschuss zu arbeiten. Hier kümmere ich mich vorrangig um das Thema Organisierte Kriminalität.

Mitglied bei den Sozialdemokraten, für die ich auch im Bundestag sitze, bin ich seit 1988. Mir war damals klar, dass ich in Delmenhorst bleiben will, aber es gab einiges, mit dem ich nicht nur zufrieden war. Ich wollte aber nicht nur meckern und mich beschweren, sondern auch konkret etwas verändern. Deshalb bin ich in die Partei eingetreten.

Zum Beispiel gab es damals kein Frauenhaus, aber es war nicht zuletzt aus manchen Polizeieinsätzen schnell klar, dass das gebraucht wurde. So begann mein politisches Engagement und ich wurde dann 1996 erstmals in den Stadtrat gewählt, dem ich bis Oktober 2016 angehörte. Von 2006 bis 2011 war ich Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Delmenhorst, seit 2011 Stellvertreterin. Ich habe mich nicht nur auf lokaler Ebene engagiert, sondern auch im Bezirk und ich bin stellvertretende Vorsitzende der SPD Weser-Ems.

2013 wurde ich über die Landesliste Niedersachsen in den Deutschen Bundestag gewählt und ich mache jetzt engagiert und mit Begeisterung überzeugende „Lobbyarbeit“ für Delmenhorst, Oldenburg Land und die Wesermarsch in Berlin.