Gespräche zur Hafenwirtschaft mit Olaf Scholz und Olaf Lies

 
 

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag besuchte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz und der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies die Firma J. Müller in Brake. Anlass des Treffens waren Gespräche über die Hafenwirtschaft und die Zusammenarbeit zwischen den Häfen in der Wesermarsch und Hamburg.

 

In luftiger Höhe von 90 Metern tagten die Politiker gemeinsam mit Vertretern von J. Müller, N-Ports und Politikern aus den Kommunen in dem Sitzungsraum auf einem Silo im Braker Hafen. Gerade bei den Zukunftsfragen konnten die beiden Regierungsmitglieder Einigkeit erzielen. So machte Olaf Scholz klar, dass es nur gemeinsame Lösungen geben kann, um das Leben an der Elbe und der Weser weiter zu sichern. „Die Flüsse sind seit hunderten Jahren die Lebensadern des Nordens“, stellte der Hamburger Bürgermeister fest. Auch Olaf Lies konnte diese Ansicht zu 100% bestätigen. „Die Häfen in der Wesermarsch und in Hamburg sind die Tore der Welt, das muss auch so bleiben“, sagt der niedersächsische Minister.

Alle Beteiligten sehen deshalb eine Tiefenanpassung der Weser als unerlässlich an. „Hierbei wollen wir den Natur- und Wasserschutz nicht vernachlässigen“, macht die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag deutlich. Dennoch muss nach ihrer Meinung bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten mit Bedacht vorgegangen werden. „Wir dürfen nicht zulassen, dass tausende Arbeitsplätze zerstört werden“, so Mittag weiter. Auch für den Hamburger Bürgermeister muss ein kluges Abwägen zwischen Naturschutz und Erhalt der Wirtschaft stattfinden.

Am Ende der 1,5-stündigen Besprechung fasste Martin Pieper als Vorstandsmitglied der Unternehmensgruppe J. Müller zusammen, dass eine Vertiefung sowohl an der Weser wie auch an der Elbe benötigt werden. Dabei freute er sich, dass Hamburg und die Wesermarsch auch bei dem wichtigen Thema der Hafen-Digitalisierung an einem Strang ziehen wollen. 

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